SRP hat sich in seinem dritten Geschäftsfeld der Bildung und der Qualifizierung verschrieben.

Wir haben in den zurückliegenden Jahren in den unterschiedlichsten Unternehmen immer wieder die Feststellung gemacht, dass die Kompetenz zur digitalen Transformation nur in den Händen weniger Verantwortlicher liegt.

Wenn aber die Digitalisierung in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen gelingen soll, dann sind spätestens hier Fragen der Bildungs- und der Qualifizierungsvoraussetzungen angesprochen.

Auf das Unternehmen bezogen bedeutet dies. Wenn der digitale Umbau eines Unternehmens in seinen heute noch analogen, funktionalistischen Geschäftsabläufen in zukünftig vollautomatisierte, digitale, cross-funktionale Standardprozesse gelingen soll, dann müssen die Voraussetzungen erfüllt sein zur Teilhabe, Mitgestaltung und effizienter Aufgabenerfüllung auf individueller Ebene jedes einzelnen Arbeitsplatzes. Ansonsten wird dieser enorme kulturelle Wandel an klassischen Veränderungswiderständen scheitern. Ängste vor Performance-Verlust und Lernunfähigkeit, allgemeine Unsicherheiten gegenüber neuen Technologien, Altersbarrieren, Angst vor Rationalisierungen durch Technologieeffizienz, Angst vor dem Lernen und der Veränderung im Allgemeinen. Mit diesen oft vorhandenen inneren Haltungen lässt sich keine digitale Transformation in einem Unternehmen durchführen, schon gar nicht schnell.

Und es muss sehr klar festgestellt werden: Die Radikalität des Umbaus der Arbeitswelt war nie höher, die Herausforderungen nie größer, daher braucht es hier ein systematisches Vorgehen auf allen Verantwortungsebenen, es ist keine Chefsache einzelner Change Manager oder IT Experten.